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Die Profanierung der Pallottikirche ist wie geplant am 6.2.2021 während einer zweistündigen Feier vollzogen worden. Knapp 60 geladene Gäste wurden stumme Zeugen von der letzten Eucharistie, einigen Grußworten und des kurzen Entweihungsritus. Manche mussten sich im Verlauf wortlos und überwältigt zurückziehen, während viele andere das Bedürfnis hatten, nach dem Auszug des Allerheiligsten aus der Kirche mit anderen Anwesenden Communio herzustellen - in diesem Fall das Teilen der eigenen Eindrücke mit Menschen, denen es ebenso ergeht.

Auch wenn sicher verdiente Musiker/innen des früheren Vinzenz-Pallotti-Kollegs den traurigen Festakt ebenfalls gern begleitet hätten: Durch das Orgelspiel und ein Ensemble des Kammerchors unter der Leitung von Seelsorgebereichsmusikerin Christiane Goecke-Goos wurden Empathie und Verständnis für die schwierige Gemütslage vieler Anwesenden spürbar. Diesen Musikern gebührt anhaltender Applaus für diese würdige und angemessene Begleitung. Gleiches gilt dem "Streaming-Team" der Gemeinde St. Martin um Mark Pieke, Gerda Saxler-Schmidt und Günter Spittel: Sie sorgten für die Aufzeichnung der Feierlichkeiten, sodass nun alle sie sehen können:
www.youtube.com/channel/UC9hpDlNE3vbalRcion1KDDg

Fotos: Stefan H. Heuel

Profanierungsfeier GA

Profanierungsfeier BR 2

 

 

 

 

 

 

 

 

li.: Generalzeiger, 8.2.2021 - Gerda Saxler-Schmidt
re.: Bonner Rundschau, 8.2.2021 - Volker Jost

2021 02 01 BR Wichtiger Teil der Stadtgeschichte

 Bonner Rundschau, Ausgabe 1. Februar 2021

,,Eine große, dauerhafte Geschichte handelt von jedem, oder sie wird nicht andauern"

P. Erik Riechers SAC spricht zum Thema:

Vinzenz Pallotti und die Mitverantwortung aller in der Kirche

24. Februar 2021 um 16.30 Uhr, Dauer max. 90 min (mit Gespräch).
Voranmeldung bitte bei P. Scherer unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Hier die Einladung im Original

Rheinbach: Die Rheinbacher Pallottikirche ist aus Sicht der Experten des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ein Denkmal. Dies teilte das LVR-Amt für Denkmalpflege jetzt dem Verein „Viel Platz für Kultur“ mit. Auch die Pallottiner als Eigentümer und die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Rheinbach seien über das Prüfergebnis informiert worden. Aktuell erarbeiten die LVR-Experten ein umfassendes Gutachten dazu, welche Teile des Gebäudes aus welchen Gründen denkmalwürdig sind.

Ralf Eschweiler, der Vorsitzende des Vereins „Viel Platz für Kultur“ freut sich über diese Entwicklung: „Wir sehen uns in unserer Einschätzung bestätigt, dass die Pallottikirche auf jeden Fall ein Denkmal ist.“ „Mit dem Prüfergebnis durch das LVR-Amt für Denkmalpflege ist die erste Hürde zum Erhalt der Pallottikirche genommen“, betont Vorstandsmitglied Richard Hedrich-Winter: „Nun ist die Stadt Rheinbach am Zug, damit die Pallottikirche auch offiziell ein Denkmal wird!“ Spätestens wenn das LVR-Gutachten vorliegt, muss die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Rheinbach entscheiden, ob man sich den Experten anschließt und die Pallottikirche in die Denkmalliste einträgt. 

Der Verein „Viel Platz für Kultur“ hatte im August 2020 bei der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Rheinbach und beim LVR-Amt für Denkmalpflege angeregt, zu prüfen, ob die Pallottikirche ein Denkmal ist. Als Begründung des Anliegens legte der Verein ein umfangreiches Dossier vor. Zudem hat im letzten Jahr eine Privatperson, unabhängig vom Verein, ebenfalls einen Antrag zur Unterschutzstellung der Kirche gestellt. Die Experten des LVR führten für ihre Prüfung weitere Recherchen und einen Ortstermin durch.

Pressemitteilung 27.01.2021 | Viel Platz für Kultur e.V.

Hintergrund:  Warum sich im Altar Reliquien befinden

Wenn eine Kirche entweiht wird, ist die logische Voraussetzung, dass sie zuvor geweiht worden ist. Dieser Ritus wird bei der Profanierung sozusagen rückgängig gemacht. Es lohnt sich daher ein Blick auf das, was eine Kirche zum sakralen Raum macht, speziell die Reliquien im Altar.

Die wichtigste Handlung bei der Weihe einer neuen Kirche ist die Altarweihe. Dazu gehört die Besprengung des Tisches mit Weihwasser, seine Salbung mit Chrisam, das Verbrennen von Weihrauch auf dem Altar, das Weihegebet, das Auflegen des Altartuchs mit Anzünden der Kerzen. Und was die wenigsten wissen: vor all dem die Beisetzung von Reliquien im Altar. Wie kommt das?

Das Wort Reliquie leitet sich vom lateinischen „relinquere“ – „zurücklassen“ ab und wird wörtlich mit „Überbleibsel“ übersetzt. Es handelt sich bei Reliquien also um Überreste religiöser Persönlichkeiten, wie im Fall der Vinzenz-Pallotti-Kirche vom Heiligen Vinzenz Pallotti. Dabei muss es sich übrigens nicht zwingend um ein Körperteil handeln, sondern kann auch ein Stück Kleidung der Person oder ein Gebrauchsgegenstand sein, mit dem der Heilige in Berührung gekommen ist. 

Fast in jeder Kirche Reliquie im Altar

Heute befindet sich in fast jeder Kirche eine Reliquie im Altar. Begründet ist diese Tradition in dem Schriftwort, dass sich die "die Seelen unter dem himmlischen Altar" befänden (Offb 6,9). Weil die Heiligen im Himmel Gott besonders nah sind, bedeutete die Nähe zu ihnen auch eine besondere Nähe zu Gott. So sind die Heiligen im Himmel auch im Gottesdienst der Gemeinde präsent.

Zunächst wurden die Altäre direkt über die Gräber der Märytrer gebaut; erst die Karolinger (8. bis 11. Jahrhundert) begannen damit, Translationen - also die feierliche Überführung von Reliquien an einen anderen Ort - durchzuführen. Bis heute steht im Kirchenrecht, die alte Tradition beizubehalten, unter einem feststehenden Altar Reliquien von Märtyrern oder Heiligen beizusetzen.

Die frühen Christen feierten in den Katakomben, an den Gräbern der verehrten Vorfahren, Gottesdienst. Dies bedeutet eine Verbundenheit im Glauben auch über den Tod hinaus. Über den Grabstätten von besonders Verehrten, den Heiligen, wurden Kirchen erbaut, so etwa auch der Petersdom in Rom über dem Grab des heiligen Petrus.

Bewegender Moment: Pallotti-Kirche wird profaniert

Provinzial Pater Helmut Scharler feiert am 6. Februar letzte Messe

RHEINBACH - Es wird ein bewegender Moment für Rheinbach und die Pallottiner: Am Samstag, 6. Februar 2021, um 11.30 Uhr wird die Pallotti-Kirche profaniert. Aus einem sakralen Raum wird ein weltliches Gebäude. Dazu findet eine letzte Messe mit dem Provinzial der Pallottiner, Pater Helmut Scharler, statt, der die Kirche im Anschluss profanieren wird.

Sie ist eine echte 68erin: die Vinzenz-Pallotti-Kirche in Rheinbach. Denn 1968, wenige Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil, wurde der Grundstein für die damals moderne Zeltkirche gelegt, die auch in der Form den Aufbruch in der katholischen Kirche widerspiegelt. 1971 ist sie eingeweiht worden. Nun wird diese Weihe rückgängig gemacht. Das Gebäude wieder seiner weltlichen Bestimmung übergeben und profaniert, wie es in der theologischen Fachsprache heißt. Danach ist die Kirche kein sakrales Gebäude mehr, auch wenn sie vom Äußeren betrachtet eine Kirche bleibt.

2017 ist die erste Pallotti-Kirche auf deutschem Boden in Stuttgart-Birkach vom Rottenburger Bischof Gebhard Fürst profaniert worden, die zur Pfarrei Johannes XXIII. gehörte. Nun wird der Provinzial der Pallottiner, Pater Helmut Scharler, am 6. Februar um 11.30 Uhr in Rheinbach den letzten Gottesdienst in der Pallotti-Kirche feiern. 

Reliquien werden dem Altar entnommen

Nach einigen Grußworten werden die Reliquien dem Altar entnommen, das ewige Licht gelöscht und der Tabernakel mit dem Allerheiligsten und den Heiligenfiguren in einer stillen Prozession nach draußen getragen. Das Inventar der Kirche wird später an verschiedenen sakralen Standorten weiter im religiösen Rahmen genutzt: Die Marienstatue geht nach Kamerun, Altar, Bänke und Orgel finden in Pristina im Kosovo eine neue Heimat. Das Stahlkreuz über dem Altar und der Tabernakel werden nach Nigeria gebracht, wo die Pallottiner ein Jugendhaus bauen werden. 

Der Schritt ist notwendig geworden, weil die Provinzversammlung 2017 endgültig beschlossen hat, den Standort der Pallottiner in Rheinbach aufzugeben. Da die Erzdiözese Köln eine Übernahme der Kirche für die Pfarrei St. Martin abgelehnt hat, und die Pallottiner nicht mehr vor Ort sein werden, ist die Profanierung unabwendbar. Denn eine „freischwebende“ Kirche gibt es nicht. Das Kirchenrecht schreibt in diesem Fall die Profanierung vor. Die Kirche ist ein Werk des Düsseldorfer Architekten Alois Möhring, und war Mittelpunkt des Vinzenz-Pallotti-Kollegs in Rheinbach.

Coronabedingt werden nur rund 60 Teilnehmer diesem bewegenden Moment beiwohnen können. Anwesend werden die pallottinischen Mitbrüder sein, die Hausangestellten, die örtliche Gruppe der Vereinigung des Katholischen Apostolats (Unio/UAC) und Ehrengäste der Stadt und der Pfarrei. Ein kleiner Chor wird mit Orgel die Feier musikalisch umrahmen. Zeitversetzt wird die Profanierung auf der Homepage der Pfarrei und der Pallottiner als Video gezeigt. Eine gleichzeitige Life-Übertragung war aus technischen Gründen nicht möglich.

Das Video mit der Profanierungsmesse wird nach dem Ende des Gottesdienstes zwischen 13 und 13.30 Uhr auf folgenden Internetseiten zu sehen sein:

www.pallottiner.org | www.katholische-kirche-rheinbach.de/
www.youtube.com/channel/UC9hpDlNE3vbalRcion1KDDg

 

Aus dem Freundeskreis:

"Vor ein paar Tagen fiel mir ein, das P. Karl Schmickler auf Bibel TV einmal eine Predigt gehalten hat. Leider habe ich diese Predigt im Internet nicht mehr gefunden. Bibel TV hat auf meinen Wunsch den Beitrag wieder eingestellt. Das ist vielleicht mal eine „lebendige“ Erinnerung an ihn?"

Mit Dank an Ludger Hannig hier der Link zu dem knapp achtminütigen Beitrag
"Wer ist mein Kapitän? (Pater K. Schmickler SAC, Mk 4,35.37-41)" auf Bibel.TV

Wir möchten, dass sich möglichst viele am entstehenden Buch über die Pallottikirche beteiligen können - auf sehr unterscheidliche Weise. Neben Textbeiträgen oder Fotos (solche sind nach wie vor sehr willkommen) möchten wir heute zwei weitere Möglichkeiten anbieten:

CloudBsp1. Schickt uns ein Wort!
Welches Wort fällt Euch spontan ein, wenn Ihr an die Rheinbacher Pallottikirche denkt? Was kommt Euch in den Sinn? Dieses Wort (es dürfen natürlich beliebig viele sein) schickt Ihr uns einfach in einer kurzen Mail, und wir bauen aus allen Einsendungen eine Wort-Wolke oder "word cloud". Das ist ein Wortgebilde aus den Begriffen, die wir alle mit der Kirche verbinden (s. Beispiel rechts).

2. Schaltet eine Anzeige (eher für Gewerbe) oder werdet Paten für ein Foto im Buch (eher für Privatleute). Bei einer Patenschaft wird ein großes Foto mit einer "Plakette" markiert, die je nach Wunsch Namen und andere Angaben zum Paten/Spender enthält. Wie in den Mediadaten erläutert, ermöglicht uns erst die Werbung, das Buch wieder in einer ansprechenden, hochwertigen und nicht zuletzt auch bezahlbaren Form herzustellen. Danke für Eure Großzügigkeit, wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist!

Wir freuen uns sehr über jede Beteiligung!
Euer Freundeskreis 

 

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Bruder Lorenz Rademacher SAC ist am 10. Dezember 2020 nach längerer Krankheit heimgegangen. Der gebürtige Sauerländer aus Möllmicke (Kreis Olpe) wurde 76 Jahre alt. "Bruder Lorenz" feierte seine 1. Profess am 30.11.1964 und trat Anfang der 80er Jahre am Vinzenz-Pallotti-Kolleg als Lehrer in Erscheinung - der kleine, bescheidene und leise Mann übernahm einige Oberstufenkurse in den Fächern Deutsch und Religion. Und es gibt nur wenig, worin Bruder Lorenz nicht im besten Sinne "besonders" war. Zunächst waren wir Patres als Lehrer gewöhnt, dann kamen weltliche Lehrer, schließlich auch Lehrerinnen dazu - aber einen Bruder hatte es bis dahin nicht als Lehrer gegeben: Br. Rademacher sollte auch der einzige in der Geschichte des VPK bleiben.

Der ruhig-intellektuelle Kopf kam als hochgeistiger Fachlehrer, doch ganz offensichtlich ohne pädagogischen Überlebenskoffer zu uns. Dennoch bestand er alle Tests, die Schüler ihren Lehrern antun, um die Regeln des Spiels auszuloten. Nach einiger Zeit hatte er sogar so etwas wie einen heimlichen Kultstatus, auch weil das Fach Religion nach seiner Fasson besser ganz unverblümt "Theologie" geheißen hätte - sein Anspruch war enorm, doch nahm er uns mit in diese Welt, die ihn so sehr faszinierte.

IMG 7865Hatte an diesen Erfolg des scheuen Mannes bei seinem Eintreffen am Pallotti-Kolleg noch niemand von uns so recht glauben wollen, machte er am benachbarten Mädchengymnasium (SJG) die Überraschung perfekt: Auch dort denken heute noch Schülerinnen aus dem Leistungskurs Deutsch sehr gern an ihn zurück, denn auch bei den jungen Damen verschaffte er sich durch seine kompetente und entwaffnend ehrliche Art einiges Ansehen. Nach seiner Zeit als Lehrer ging Lorenz Rademacher nach Vallendar, wo er zunehmend mit Krankheit zu kämpfen hatte, bevor er zuletzt im Limburger Missionshaus der Pallottiner Station machte.

Lorenz Rademachers moderne, zeitlos aktuelle Theologie brannte für einen der Kerngedanken Pallottis. Sein kritischer Einwurf "Zur Rettung des Feuers" in "Pallottistraße 1" sagt - auf gewohnt anspruchsvolle Weise - genauso viel über den Pallottinerbruder wie auch über dessen spirituellen Mentor, Vinzenz Pallotti. "In diesem Sinne scheint es notwendig und nützlich, ... nicht Überlegungen anzustellen, die lediglich der Mumifizierung eines Heiligen dienen. Sondern Fragen aufzuwerfen, die Pallottis Sache vielleicht weiterführen und weitertreiben könnten, und eventuell ein wenig der „Rettung apostolischen Feuers“ dienen."

Wir schätzten ihn, wir respektierten ihn, und obwohl er sich mit menschlichen Kontakten zeitlebens nicht leicht tat, mochten wir ihn sehr. Danke, danke, und eine gute Reise, Bruder Lorenz.     

Die Beisetzung wird in aller Stille und (pandemiebedingt) leider ohne Besucher stattfinden müssen | Zum Totenbrief der Pallottiner für ihren Mitbruder

Für den Freundeskreis/Fotos
Stefan Heuel

Pallottis Werk 2020 04

Zum Vergrößern auf das Bild klicken 
Mit freundlicher Erlaubnis von
Alexander Schweda, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit (Pallottiner KdöR)

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